Migräne bei Kindern – was tun?

Wie kann man die Krankheit erkennen und kann man etwas tun, damit sie erträglich bleibt?

Migräne kommt inzwischen bei Kindern und Jugendlichen relativ häufig vor. Es ist schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt. Ähnlich wie bei Bauchschmerzen, wo man manchmal nicht mal genau sagen kann, wo genau die Schmerzen sind. Nur eben im Kopf. Laut AOK Magazin „gesundwissen“ haben etwa zwei Prozent der Kinder im Kindergartenalte Migräne, im Schulalter werden es noch mehr. Dabei sind Mädchen etwas häufiger betroffen als Jungen. Diese Information stammt von einem Privatdozenten an der Pädiatrischen Neurologie und des Kinderschmerz Zentrum am Klinikum Stuttgart.

Wird Migräne vererbt?

Schon im 19. Jahrhundert ging man deshalb davon aus, dass Migräne vererbt werde. Es wurde eine große Reihe von Untersuchungen durchgeführt, um diese Hypothese zu untermauern. Vermutlich gibt es eine vererbbare Komponente, die dafür sorgt, dass Zellen im Hirnstamm schmerzvermittelnde Botenstoffe ausschütten. Diese rufen den Schmerz hervor und führen überdies zu einer entzündlichen Reaktion im Bereich der Hirngefäße und Hirnhäute. Bei Betrachtung von Studien wird deutlich, dass Eltern und Kinder von Migränepatienten eine größere Wahrscheinlichkeit für Migräne aufweisen als andere Menschen. Dieses Fazit legt nahe, dass Vererbungsfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Womöglich spielen auch hormonelle Faktoren eine Rolle. Dies könnte ein Grund sein, warum Mädchen häufiger betroffen sind als Jungen.

Die Symptome der Migräne

Migräne zu erkennen ist nicht leicht, es gibt eine Vielzahl an Symptomen, die nicht immer eindeutig sind. Besonders kleineren Kindern fällt es schwer, zu beschreiben, wie sich die Schmerzen anfühlen. Dazu kommen Symptome wie Müdigkeit, Fieber oder Lichtempfindlichkeit. Die bei Erwachsenen typischen pochenden Kopfschmerzen müssen bei Kindern nicht unbedingt hervortreten, wenn es sich um Migräne handelt. Manchmal nehmen Kinder den Schmerz als Drücken wahr, klagen über Bauchschmerzen und übergeben sich. Hinzu kommen Begleiterscheinungen, wie flimmernde Lichtblitze und Muster vor den Augen.

Überwiegend wird genannt:

  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht und Gerüchen.
  • Starke bis sehr starke pulsierende oder pochende Kopfschmerzen, oft auf nur einer Kopfseite.
  • Übelkeit und/oder Erbrechen.
  • Verschlimmerung der Beschwerden bei körperlicher Aktivität.

Wie erkenne ich dass mein Kind Migräne hat?

Eine genaue Diagnose ist sehr wichtig. Wenn Sie derartige Symptome häufiger bei ihrem Kinde bemerken, sollten sie ihren Arzt heranziehen. Der Arzt wird dann zwischen Spannungskopfschmerzen und Migräne unterscheiden müssen. Bei Spannungskopfschmerzen, handelt es sich um dumpfe, beidseitige Kopfschmerzen, begleitet von muskulärer Anspannung im Halsbereich. Vielleicht so, als ob man einen zu engen Helm trägt. Migräne hingehen pocht und sticht und nimmt bei körperlicher Aktivität zu. Wichtig ist auch, dass der Arzt sich ein Bild von den Lebensumständen des Kindes macht: Er wird sich möglicherweise nach Stresssituationen und nach Freizeitaktivitäten erkundigen. Anschließend wird er das Kind untersuchen um die richtige Diagnose stellen zu können.

Die allgemeine Untersuchung

Zunächst wird ein Gespräch geführt, um die Beschwerden, die Begleitsymptome und die Lebensumstände festzustellen, dann folgt eine allgemeine körperliche und neurologische Untersuchung, die Untersuchung der Kopf- und Nackenmuskulatur, um Verspannungen zu erkennen. Auch der Blutdruck gibt Aufschluss: Ein zu hoher Blutdruck kann Kopfschmerzen verursachen.

Führung eines Migräne Tagebuchs

Wird eine Migräne festgestellt, dann kann ein Migräne Tagebuch angelegt werden, welches regelmäßig ausgewertet wird. Damit können Kinder lernen, besser mit den Beschwerden zurechtzukommen und bestenfalls einem Anfall vorzubeugen. Auf diese Art können auch Auslöser entdeckt werden.

Auslöser finden und beobachten

Migräne vorbeugen gelingt am besten, wenn die Auslöser bekannt sind.  Dabei können die Stimulanzien sehr individuell sein, die eine Migräne-Attacke auslösen. Früher wurde angenommen, dass bestimmte Lebensmittel oder Getränke ein wichtige Rolle spielen. Nach aktuellem Wissenstand (Quelle: AOK Magazin gesundwissen) spielen diese jedoch eine viele kleinere Rolle als angenommen. Anspannung und Stress hingegen sind angeblich häufige Auslöser für Migräne. Es gibt Techniken, die über solche Situationen hinweghelfen können. Die progressive Muskelentspannung aber auch ein einfühlsames Gespräch können hilfreich sein.

Ausreichend Schlaf, ein maßvoller Medienkonsum, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung können eine gute Basis für die körperliche und seelische Konstitution bilden. Betroffen sollten mehr als alle anderen auf einen gesunden Lebensstil mit genügend Erholungsmöglichkeiten achten.

Umgang mit Migräne

Während der Migräne-Attacke sollten alle Rücksicht nehmen. Wenn der Arzt Medikamente empfohlen hatte, sollte man diese schon bei der Anbahnung in der vom Arzt empfohlenen Dosis verabreichen. Zwischen den Attacken sollten die Kinder ein möglichst normales Leben führen können. Allzu schnell entwickelt sich ansonsten ein Vermeidungsverhalten, welches die Schmerzen unter Umständen sogar noch verstärken kann.
Die Krankheit soll ihren Raum einnehmen, jedoch nur innerhalb der Grenzen.

(Anregung und Quelle: AOK Magazin gesundwissen)

Schafgarbentee nach Meniskus Operation

Hildegard von Bingen bietet ein großes Repertoire an Naturheilmitteln an. Die Philosphie der Äbtissin aus dem 11. Jahrhundert ähnelt der chinesischen Traditionellen Medizin (TCM), indem sie sagt, die Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein. Klingt doch gut, oder? Iss Dich gesund. Und trink einen bitteren Tee dazu. Nun ja, der Tee dazu ist jetzt frei erfunden, aber als Überleitung zum Thema ganz gut geeinget.

Keine Operation ohne Schafgarbentee

Für eine anstehende Operation am Meniskus wollte ein Bekannter die Vorbereitung so optimal wie möglich gestalten und stieß dabei auf den Hinweis in einem Hildegard von Bingen Forum „Keine Operation ohne Schafgarbentee“. Ein bisschen weiter googlen und man findet überall dieselbe Information: 3 Tage vor und 10 Tage nach der Operation soll der leicht bittere Schafgarbentee genossen werden, damit die Wundheilung gut funktioniert. Alles klar, wenn Hildegard das sagt. Aber Moment mal, gab es denn vor ca. 900 Jahren schon so viele Operationen? Also nochmal google bemüht und beim Heilpraktiker nachgefragt um das ganze ins rechte Licht zu rücken.

Die Schafgarbe im Mittlealter und in der Antike

Die Schafgarbe ist also schon sehr lange bekannt, im Mittelalter galt sie sogar als Hexenkraut und wurde wegen ihrer Wirkstoffe als Arzneimittel angewendet. Noch früher, bereits im antiken Griechenland soll Achilles die Schafgarbe eingesetzt zum Blutstillen eingesetzt haben, um sich und seine Soldaten vor den Trojanern zu schützen. Da wird es im Zusammenhang mit Operationen schon spannender. Weiterhin wird besonders häufig die Anwendung der Schafgarbe im Zusammenhang mit Darmkrankheiten und dem Verdauungstrakt erwähnt. Die Inhaltsstoffe der Pflanze sollen Magenbeschwerden lindern, den Appetit anregen und senken den Blutdruck senken. Das Öl und die Tinktur können bei Akne, anderen entzündlichen Hauterkrankungen oder Bindegewebsschwächen aufgetragen werden. Eine entzündungshemmende Wirkung soll das ätherisches Öl der Schafgarbe haben, wenn es über eine Wasserdampfdestillation aus den Blüten extrahiert wird. Allerdings wird diese Eigenschaft eher im Zusammenhang mit Erkältungen oder einer Grippe erähnt, und das Schafgarbenöl soll auf die Brust der erkrankten Person aufgetragen werden.

Fazit: Schafgarbentee bei Operationen?

Tatsächlich sind die gefundenen Hinweise jetzt nicht so, dass man denken möchte, „keine Operation ohne Schafgarbentee“. Vermutlich war eine entzündungshemmende Wirkund im Mittelalter ein wahrer Goldschatz, wo es weder Sterilität noch Antibiotika gab. Heutzutage scheint mir, kann man eine Meniskus Operation auch ohne diesen Tee in Angriff nehmen. Das soll aber niemanden davon abhalten 3 Tage vor und 10 Tage nach der Operation einen Schafgarbentee zu trinken. Denn der Tee schmeckt gut, duftet fein und ist eine willkommene Abwechslung zum Kamillentee, der meist in Krankenhäusern gereicht wird.

Ich wünsche allen Lesern immer gute Genesung.

Wer sich serös informieren möchte, kann hier weiterlesen: Infos über die Schafgarbe

Präventive Osteopathie

Ist Osteopathie zur Vorbeugung von Krankheiten sinnvoll?

nur 3 mal kommen 

Manche Menschen denken, sie gehen drei mal zur Behandlung und müssten dann gesund sein. Andere gehen regelmäßig einmal im Monat hin und hoffen, nicht krank zu werden. Worin liegt genau die goldene Mitte? Grundsätzlich kann man nicht sagen, „Osteopathie hilft immer bei…“ denn dafür gibt es noch viel zu wenig medizinische Studien und Nachweise. Jeder muss für sich selbst die Erfahrung machen ob ihm die Osteopathie Behandlung gut tut und hilft.

Kann ich mich vorbeugend behandeln lassen?

Eine vorbeugende osteopathische Behandlung ist unter dem Aspekt sinnvoll, dass Funktionsstörungen aufgefunden werden, bevor sich Beschwerden überhaupt erste manifestieren können. Die chinesische TCM Medizin fährt sehr stark auf diesem Ansatz bis hin zur Legende, dass im alten China der Arzt so lange reichhaltig vom Dorf bezahlt wird, solange die Patienten gesund sind. Nun kann man einwenden, dass bei einem gesunden Menschen ja nicht festgestellt werden kann, ob die Behandlung nützt, wenn er vorher gesund war und nach der Behandlung ebenso.

Logisch erscheint mir, dass eine präventive Osteopathie Behandlung auf jeden Fall Sinn macht, denn allgemeine Symptome wie z.b. Chronische Müdigkeit, Schwäche, Abgeschlagenheit, Unwohlsein usw. sind oft erste Anzeichen für Erkrankungen im Frühstadium. Darum kann die  „präventive“ Behandlung sinnvoll sein, um die Gesundheit im Allgemeinen  zu erhalten.

In welchen Abständen wäre eine präventive Osteopathie Behandlung sinnvoll? 

Da Patienten und deren Krankheiten individuell sind, ist diese Frage nicht pauschal zu beantworten und sollte auf jeden Fall mit dem Therapeuten Ihres Vertrauens besprochen werden.W

Kann man selber Vorbeugen?

Nach dem Ansatz der Osteopathie sind Krankheitssymptome immer mit  Veränderungen der Gewebespannung oder -beweglichkeit verbunden. Der Osteopath kann solche Veränderungen feststellen und behandeln, noch bevor für den Patienten überhaupt eine Bewegungseinschränkung spürbar ist oder deutliche Krankheitssymptome auftreten.  Die Osteopathie findet also auch Anwendung, wenn Befindensstörungen vorliegen – lange, bevor eine Krankheit diagnostiziert werden kann.

Man selbst kann durch eine gesunde und ausgewogene Lebensweise dazu beitragen, seine Gesundheit zu erhalten.

Wie soll der Osteopath was finden, wenn ich noch gar nichts habe?

Der Patient will zunächst mit seinem Problem wahrgenommen werden. Dies drückt sich in Symptomen oder der Angst vor Krankheit aus. Die Ursachenbehandlung ist eine Gratwanderung wo es herausfinden gilt, was geht und was nicht.

Eigentlich muss der Patient gar nicht wissen wie das bei der Osteopathie funktioniert, es ist das stillschweigende übereinkommen zwischen Patient und Therapeut, der Patient will da hingehen und will, dass Typ ihm hilft, Aegal ob das jetzt cranio, faszio oder Spezialisierungsosteopathie ist.
Meiner bescheidenen Meinung nach sollte der Maßstab das sei, was dem Patienten hilft.


Ein super Sommerdrink für die Gesundheit

Gurken Zitronen Wasser  hilft über die heißen Tage

Kennen Sie das? Draußen sind 37 Grad, aber im Büro nur 29? Also kein offizielles Hitzefrei, allemal darf die Kleiderordnung gelockert werden.
Um trotzdem bei Laune zu bleiben probieren sie doch mal diese einfache Rezept: eine reife Zitrone auspressen, eine Gurke schälen und würfeln, das Ganze in einer Karaffe mit Mineralwasser auffüllen und eine paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Besonders erfrischend ist das Getränk, wenn man Mineralwasser mit Kohlensäure verwendet, sofern man dies verträgt. Schmeckt super, erfrischt und wenn man Google glaubt, dann ist es sogar entzündungshemmend und hat Detox Wirkung. 
Genießen, zurücklehnen und vielleicht was über Osteopathie lesen…

Gurken Zitronenwasser in einer Karaffe. Optimal für die Gesundheit
So sieht das Gurken Zitronen Wasser in der Karaffe aus. Schmeckt nicht nur gut, ist auch noch hübsch anzusehen.

Gelungene moderne Homepage für Verband der Osteopathen (VOD) e.V.

Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. verfügt wohl über die bekannteste und bislang umfangreichste informative Website in der Welt der Osteopathen. Nun wurde diese Seite einem Relaunch unterzogen: Nicht nur übersichtlicher und technisch aktueller ist sie geworden, der Relaunch bringt auch viele zusätzliche Informationen und Dienste mit.

Nach eigener Aussage ist der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) die mitgliederstärkste und wichtigste Berufsvertretung für Osteopathinnen und Osteopathen in Deutschland (siehe hierzu auch den Artikel über Osteopath ist kein Beruf). Der VOD setzt sich insbesondere für die Anerkennung der Osteopathie als eigenständigen Beruf ein.

Qualitätssicherung und Forschung 

Der Bereich Qualitätssicherung für Patienten klärt über die Qualitätskriterien bei der Suche nach einem guten Osteopathen auf.
Gerade in der aktuellen Situation, in der die Ausbildung und der Beruf des Osteopathen rechtlich noch nicht geregelt sind und viele nicht genügend qualifizierte Therapeuten osteopathisch arbeiten, ist es wichtig, dem Patienten die Gewissheit zu geben, osteopathisch nach höchstem Standard behandelt zu werden. 

Helping Hands

Besonders erwähnenswert sind die Projekte, die unter der Initiative Helping Hands durchgeführt werden, zum Beispiel Osteopathie in Ägypten, Indien und auf der Palliativstation oder Osteopathie für Gewaltopfer, Waisenkinder & Menschen in Brasilien und Kirgistan. Mehr davon erfahren Sie auf den Seiten des Verbandes unter News.

Fortbildung

Ein weiterer Bereich fordert Therapeuten und Ausbilder auf, ihre Fortbildungen anzubieten. Das Kursangebot wird durch den Verband geprüft und die eingereichte Fortbildung soll sich ausschließlich – nach den Richtlinien des VOD e. V. – an fertig ausgebildete Osteopathen richten.

Was bietet die Seite des Verbandes der Osteopathen noch?

Die Therapeutenliste 

Für Patienten bleibt die Therapeutenliste https://www.osteopathie.de/therapeutenliste mit ihrer regionalen Suchfunktion sicher das wichtigste Element. Über eine Suchfunktion nach Ort oder Postleitzahl können Patienten qualifizierte Osteopathen in ihrer Nähe finden.

Hintergrundinformationen über Osteopathie, Kontakt und Aufnahmeformulare für Neue Mitglieder

Sie finden Hintergrundinformationen rund um die Osteopathie, zu Verbandsaktivitäten und News aus und für die Medien. Außerdem können sich neue Mitglieder ganz einfach über Aufnahmeformulare anmelden. Wenn Sie Fragen zur Osteopathie oder dem Verband haben, bieten sich die Kontaktmöglichkeiten zur Bundesgeschäftsstelle und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des VOD an.

Exklusiv Bereich für VOD-Mitglieder

Exklusiv für VOD-Mitglieder gibt es im internen Bereich, dem VOD-Net, weiterführende Informationen und Materialien, Webinare und weitere Angebote. 

Sehen Sie sich die Seite an https://www.osteopathie.de

Für die Gesundheit, die Vielfalt und das Gemüse

In einem früheren Beitrag haben wir schon über das Projekt zur Rettung alter Gemüsesorten von Vielfalt schmeckt berichtet. Nun weisen wir auf einen neuen sehr nett geschriebenen Artikel hin, der die Rolle von alten Obst und Gemüsesorten noch eingehender beleuchtet.

Oft denkt man, das Gemüse aus dem Supermarkt ist  geschmacksneutral und wässrig. Ganz anders die alten Gemüsesorten! Auch wenn exotisches Obst und Gemüse im Trend sind, muss es nicht immer das Gemüse vom anderen Ende der Welt sein, denn Wurzelgemüse, das die Oma noch im Garten hatte, schmecken ebenso gut, wenn nicht sogar noch besser.

Und sind diese Sorten nun gesünder?

Vielen Gemüsesorten wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, so etwas Karotten, die gut für die Augen sein sollen. Längst wird Gemüse und Salat nicht mehr nur als Beilage einer Mahlzeit gereicht, sondern ist oft sogar Hauptbestandteil. Man kann jetzt nicht generell behaupt, dass alte Sorten die Gesundheit besser fördern, eher sollte man sich über den Geschmack damit identifzieren.


Healing Abend in Berlin

In der Praxis für Osteopathie in Berlin am Hohenzollerdamm findet erstmalig eine Healing Veranstaltung mit Stefanie Heidtmann, Osteopathin und Coach für Potentialentwicklung, statt.

Es geht um Potentialentwicklung, Klarheit und Lebensfreude: vereint in Deiner Drachenenergie. 

Healing Abend mit Drachenenergie

Datum: 8. März
Zeit: 18:30 – 21:30 Uhr
Beitrag: 80€

Der Drache steht für Klarheit und für Mystik.

Erweitere Deine Fähigkeiten klar zu sein. 
Nur wenn Du Grenzen setzen kannst, bist Du wirklich frei.
Erweitere Deine Fähigkeit zu träumen! Nur wenn Du frei träumst, kannst Du tatsächlich neue Wirklichkeiten für Dich kreieren.
Löse auf, was Dich an Deiner Klarheit und Deinem Träumen hindert!
An diesem Abend  wirst Du von spirituell-emotionaler Seite her voll unterstützt.

Und damit Du voll in Deine Lebensfreude eintreten kannst, werden wir auch duftende, ätherische Öleeinsetzen. Somit kannst Du Dein neues Lebensgefühl sofort im limbischen System verankern!

Für wen ist der Healing Abend geeignet?

 Für Leute, die in ihre Klarheit kommen wollen, z.B. im Bezug auf:verkorkste Beziehungen, Job-Probleme, Lebensvision

Für Leute, die sich mehr mit Ihrer Intuition und Vorstellungskraft verbinden wollen um klarer und schneller Entscheidungen treffen zu können, ihrem Leben eine neue Ausrichtung geben wollen, neue Wege finden möchten, im Umgang mit alten Problemen.

Er ist nicht geeignet für

Leute, die wollen, dass sich etwas ändert, indem sie andere dazu bringen sich zu ändern. Die glauben, dass sie zu Unrecht Opfer der Umstände sind, in denen sie stecken. Die denken, dass man manche Dinge eben einfach nicht ändern kann.

Die Teilnehmeranzahl ist limitiert auf 10.
Wenn Du dabei sein möchtest, oder noch Rückfragen hast sende mir eine Email.

Alte Gemüsesorte in Not – rettet die Rote Beete Chioggia

Das ist Kunst mit Geschmack! Wer sie zum ersten Mal sieht, denkt vielleicht an Langnese Eis, Genmanipulation oder einen Trick aus dem Malkasten. Weit verfehlt.

Die geringelte Rote Bete Tonda die Chioggia
Ein der alten Sorten ist die  geringelte Rote Bete Tonda die Chioggia

Die alte Gemüsesorte Rote Beete Tonda di Chioggia war zu Oma’s Zeiten völlig normal und weit verbreitet. Jetzt steht sie auf einer Liste von bedrohten Sorten, die dem Aussterben nahe sind. Dank vieler Initiativen, wie zum Beispiel dem Projekt Vielfalt schmeckt, und nicht zuletzt aufgrund ihres hübschen Aussehens und hervorragendem Geschmack hat sie nun wieder gute Chancen auf ein Überleben. Im Garten, im Biohandel (z.B. bei Alnatura) und natürlich auf dem Teller. Was es mit den alten Gemaserten und der Gemüsevielfalt auf sich hat erkläre ich Euch hier.

Rote Beete alte Gemüsesorte – was soll das?

Ich will doch kein altes Gemüse kochen! Frisch und knackig muss es sein, am besten direkt vom Acker. Ja, so ist es richtig, aber mit „alter Gemüsesorte“ ist kein altes und vertrocknetes Gemüse gemeint, sondern traditionelle und samenfeste Gemüsesorten. Diese wurden schon vor hunderten von Jahren angepflanzt, mussten aber leider im Lauf der Zeit den Standard Züchtungen Platz machen um mehr Ertrag zu bringen, besser zu verpacken sind und somit vielleicht einfach wirtschaftlicher im Sinne des Massenkonsums. Dabei sind oft die traditionellen Gemüsesorten in bestimmten Regionen besonders gut angepasst und zeichnen sich durch einen urtümlichen ganz eigenen Geschmack aus. Vom Aussehen ganz zu schweigen, wie im Falle unserer Rote Beete Tonda di Chioggia.

Gemüsevielfalt am Beispiel der Kartoffel

Ein Beispiel: Die Kartoffel kam im 16. Jahrhundert aus Südamerika nach Europa. Zunächst wurde sie hauptsächlich als Zierpflanze angesehen! 1744 befahl Preußenkönig Friedrich der Große Saatkartoffeln zu verteilen und er ließ sie auf den Feldern bewachen. Das machte die Knollen interessant. Die Kartoffel entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem wichtigen, beliebten Lebensmittel – mit großer Vielfalt an Farben, Formen und Geschmäcken.
Heute zeigt ein Blick auf Märkte und in Geschäfte, dass die Vielfalt der Kartoffelsorten nicht mehr so groß ist wie einst. In der modernen Kartoffelzucht mit Zucht- und Handelsgesellschaften ist es einfach wirtschaftlicher, mit wenigen Sorten zu arbeiten. Es werden überwiegend überwiegend Sorten, die große Erträge versprechen und industriell gut verwertbar sind angebaut und gehandelt.

Sortenretter wollen die Vielfalt bewahren auch mit der Rote Bete Chioggia

Wie viele Sorten an Rote Beete findest Du in Deinem Supermarkt? Und wie viele lila Kartoffeln? Kennst Du überhautp die Sorte Chioggia? Die Sortenvielfalt unseres Gemüses musste längst der industrialisierten Landwirtschaft weichen und es gerät in Vergessenheit, dass es weltweit mehr als 15.000 Tomatensorten gibt. Eigentlich unvorstellbar, oder?
Leider gehen mit der ursprünglichen Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten besonders gut an bestimme Standorte angepasste, schädlingsresistente, robuste und natürlich besonders schmackhafte Sorten verloren. Die meisten der alten und bunten Sorten sind in der Sortenliste nicht oder nicht mehr vertreten. Solche Sorten werden in Genbanken aufbewahrt, was eine sehr traurige Art ist zu überleben.

Darum gibt es zahlreiche Initiativen und Vereine und Freiwillige, die helfen, dieses Saatgut zu retten und alte, schmackhafte Sorten retten. Um die Gemüsevielfalt in Deutschland zu erhalten und zugleich ein kulturelles Erbe vor dem Aussterben bewahren!

Sie zeigen die Vielfalt und die Stärken mancher traditionellen Sorte auf. Mit von der Partie sind die Bauern, die diese Sorten anpflanzen, Bioläden, allen voran Alnatura, die die Sorten z.B. unter dem Label „Vielfalt schmeckt“ verkaufen und nicht zuletzt Ihr, wenn ihr ordentlich zulangt.

Über den Gaumen erreicht man Euch – Der Geschmack der Chioggia

Wie aber schmeckt nun die Rote Beete Tonda die Chioggia und was kann ich damit kochen?
Auf der grünen Woche konnte man am Stand von Vielfalt schmeckt mal kosten. Es kam zahlreiches positives Feedback zusammen. Der erste Eindruck war stets Verwunderung, Zitat eines älteren Herrn war: „wow das schmeckt wie früher“! Ein junges Mädchen schaut verdutzt und sagte dann „oh, das ist ja gar nicht so wässrig wie sonst“.
Wie man folgenden Kommentar einordnen soll, lassen wir jetzt mal offen: „Ja, also, das schmeckt wie die Steckrüben die früher immer auf dem Tisch waren, jetzt sind die ja auch wieder ganz modern…“

Rezepte selber kochen

Rezept mit Rote Beete Chioggia

Am besten macht man sich sein eigenes Bild vom leckeren Geschmack diese alten Gemüsesorte und bereitet eines der wunderbare Gemüsegerichte nach einem Rote Beete Rezept von Vielfalt schmeckt zu.
Besonders interessant sind „Tonda die Chioggia“ und andere helle Sorten für Gerichte, bei denen die rote Beete nicht alle anderen Zutaten mit dem roten Saft einfärben soll.null

Ich habe hier einfach mal kreativ gekocht und ein Rührei mit Shiitake Pilzen und Rote Beete zusammengebrutzelt. Sehr lecker!

Rezept von Rührei mit Rote Bete und Shiitake Pilzen

Steckbrief und Geschichte der ROTE BETE „TONDA DI CHIOGGIA“

„Tonda di Chioggia“ gehört zu den roten Rüben (Beta vulgaris) – auch rote Beete, Rande oder Ranne genannt – und ist eng verwandt mit Mangold, Runkel- und Zuckerrübe. Bekannter ist bei uns die durchgängig rot gefärbte rote Beete, wie z. B. die Sorte „Rote Kugel“. Dabei gibt es neben der sogenannten „Ringelbeete“ auch gelbe und weiße sowie plattrund, walzenförmig oder zylindrisch geformte Sorten.

Geschichte der Rote Beete Chioggia

Die rote Rübe ist ein ausgezeichnetes Lagergemüse für die winterliche Küche und war lange Zeit ein wichtiges Wintergemüse.
Rote Beete ist im Mittelmeerraum, vermutlich in Nordafrika, beheimatet und kam mit den Römern nach Mitteleuropa. „Tonda di Chioggia“ ist eine alte italienische Sorte, benannt nach der italienischen Stadt Chioggia in Venetien. Neben dem Fischfang war der Gemüseanbau traditionell der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt im Golf von Venedig. So gibt es verschiedene weitere Gemüsesorten, die nach der Stadt benannt sind, wie z. B. Radicchio „La rosa di Chioggia“ oder der Muskatkürbis „Marina di Chioggia“.

Wer an der Vielfalt alter Obst- und Gemüsearten interessiert ist, kann dies auch selbst anbauen. Samen gibts bei Alnatura, in Berlin auch ab Sommer 2019!

Zur Schreibweise von Rote Bete oder Rote Beete

Ich habe noch nicht die einzig richtige Schweibweise herausgefunden, daher nenne ich meine Beete, „Beete“ anstatt „Bete“.

Laut Wikipedia hat sich noch viele andere Namen, Rote Bete, auch Rote Beete oder Rote Rübe, in der Schweiz Rande, in einigen Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden auch der Rahner genannt, ist eine Kulturform der Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse 

Wo finde ich einen guten Ostoepath?

Einen guten Osteopathen zu finden ist gar nicht so schwierig. Wenn Sie ein paar grundlegende Qualitätskriterien beachten, zum Beispiel, die Art und Dauer der Ausbildung und auch die Praxiserfahrung, werden Sie sicher ganz in Ihrer Nähe einen guten Therapeuten oder eine gute Therapeutin finden. Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium ist auch, dass die Chemie zwischen Behandler und Patienten stimmt. 
Oftmals bekommt man einen guten Tipp von einem Bekannten, so dass man die Informationen aus erster Hand erhält.  Meistens kann man so direkt herausfinden ob man sich die OSsteopathie Behandlung vorstellen kann. Da aber Menschen sehr individuell sind und auch deren Krankheiten sehr spezifisch sind, sollte man die guten Tipps immer mit einer gesunden Portion Menschenverstand annehmen. Ähnlich wie man die Hotelbewertungen bei Tripadvisor zur Kenntnis nimmt und dann im inneren mit eigenen Filtern neu bewertet. 

Natürlich hilft es auch, sich erst mal grundsätzlich mit der Osteopathie zu befassen, wenn Sie jedoch bis hierher gelesen haben, gehe ich davon aus, dass Sie bereits eine Idee davon haben und jetzt auf der Suche nach dem passenden OSteopathen sind (ansonsten gerne nochmal hier nachlesen: Was ist Osteopathie?)

Google Suche oder Therapeutenliste?

Bevor Sie sich nun also bei Google auf die Suche machen, seien Sie sich folgender Hinweise bewußt:
Osteopathie ist nach der aktuellen Rechtslage Heilkunde, die nach dem Heilpraktikergesetz Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten ist. 

Wenn Sie sich die Google Suche ersparen möchten, können Sie auch direkt zur Therapeutenliste des Verband der Osteopathen Deutschland eV (VOD eV) springen. Personen, die dort einen Listenplatz einnehmen, haben die 5jährige osteopathische Ausbildung nach Kriterien unseres Berufsverbandes abgeschlossen. Personen mit D.O.® (eingetragene Marke) haben zusätzlich eine wissenschaftliche These angefertigt. Personen mit D.O.® M.R.O.® (eingetragene Marke) sind Mitglied im Register der Osteopathen Deutschland.

Therapeutenliste vom Verband

In der Liste des  Verband der Osteopathen Deutschland eV (VOD eV) gibt es noch ein weiteres Qualitätssiegel, nämlich für Therapeuten die sich nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Osteopathieausbildung entsprechend den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft „osteopathische Behandlung von Kindern“ weitergebildet haben und über langjährige praktische Erfahrung in der Behandlung von Kindern verfügen.

Empfehlung durch Krankenkassen

Vielleicht lohnt auch eine Anfrage bei der eigenen Krankenkasse, dann können Sie zugleich die Frage der Kostenübernahme klären. Denn Osteopathie wird nicht auf kassenärtzliche Verordnung verschrieben. Meist gibt es ein Privatrezept und einige Kassen übernehmen anteilig die Kosten. Es kann auch sein, dass Ihre Kasse nur Behandlungen von Osteopathen akzeptiert, die Mitglied in einem der Berufsverbände sind. Oder einen entsprechenden Ausbildungsnachweis vorlegen – zum Beispiel ein Zertifikat oder ein Abschlusszeugnis. Und Achtung: hier sei wieder darauf verwiesen, dass ein bloßes „Zertifikat“ nicht die Fähigkeiten des Osteopathen bescheinigt. Bitte wieder nach oben scrollen und die Kriterien ansehen, die einen guten Osteopathen ausmachten.

In diesem Sinne

Viel Erfolg und Gute Gesundheit!